Über Morgen

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Wie wollen wir morgen Beziehungen leben?

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Was brauchen gute Beziehungen? Passt unsere Art, Beziehungen zu führen überhaupt noch in unsere Zeit? Woher kommt es, dass wir manchmal viel zu viel voneinander verlangen? Und welche Möglichkeiten gibt es eigentlich, mit den Finanzen in einer Beziehung umzugehen? Darauf gibt’s Antworten – in der neue Folge unseres Podcast Über Morgen. Diesmal ist Journalistin und Autorin Michèle Loetzner zu Gast.

Beziehungen sind so individuell, wie wir alle eben sind. Und dennoch gibt es immer wieder Muster, an denen viele Beziehungen kranken und auch ähnliche Herausforderungen, denen wir uns alle als Paar stellen müssen. Welche das sind, woher das kommt und was dabei entlasten kann, darüber haben wir mit Michèle Lotzner gesprochen.

Sie arbeitet als Textchefin für SZ Plan W, als freie Journalistin, u. a. für die Welt und die Zeit und als Buchautorin. 2020 hat sie das Buch: Liebeskummer bewältigen in 99 Tagen herausgebracht, indem sie das Thema wissenschaftsbasiert angeht und dabei auch die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern thematisiert. Auch das Thema Geld ist eines, dass sie journalistisch immer wieder bearbeitet. Für uns also der perfekte Gast, denn wer viel über das Scheitern von Beziehungen weiß, weiß auch viel über das Funktionieren von selbigen. Dazu gehört auch das Thema Finanzen, denn damit sollte man in Beziehungen unbedingt offensiv umgehen. Wie das aussehen kann, dafür hat sie dann auch gleich ein paar praktische Tipps an der Hand.

Fotocredit: Christian Brecheis.

Wie erhalten wir auch morgen noch die Artenvielfalt?

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Wie dramatisch ist das Ausmaß des Artensterbens und welche Folgen hat das? Welche Rolle spielt unser Art zu wirtschaften, aber auch wir als Verbraucher*innen dabei? Und was gibt es für Lösungen für diese Bedrohung? Eine neue Folge unseres Podcasts Über Morgen – dieses Mal ist Dirk Steffens zu Gast.

Der Moderator, Wissenschaftsjournalist, Bestseller-Autor und Naturfilmer ist den meisten vermutlich durch das Doku-Format Terra X bekannt. Sein große Stärke ist die Vermittlung von wissenschaftlichen Inhalten rund um die Themen Umwelt und Biodiversität. Das macht er nicht nur im Fernsehen, sondern auch als offizieller Botschafter der „UN Dekade für Biologische Vielfalt“, des WWF und des „Jane Goodall Instituts“. Im Jahr 2017 hat er dann auch noch gemeinsam mit seiner Frau die Biodiversity Foundation gegründet, um über Artenschutz aufzuklären. Wieder ein sehr spannendes Gespräch. Viel Spaß beim Zuhören!

Fotocredit: Tobias Schult

Wie wird unser digitales Leben morgen aussehen?

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Warum hinken wir bei der Digitalisierung in Deutschland so hinterher und wie kommen wir endlich voran? Welche Tools und Technologien warten morgen auf uns? Und was waren seine wichtigsten Entscheidungen, um heute so erfolgreich zu sein? Darüber sprechen wir in der neuen Folge Über Morgen. Dieses Mal ist Christoph Bornschein, Gründer und Geschäftsführer der Digitalagentur TLGG, zu Gast.

Christoph berät Unternehmen und staatliche Institutionen dabei, digitale Technologien zu verstehen und strategisch zu nutzen. Außerdem ist er selbst Investor, hat eine Reihe Beiratsmandate inne und beleuchtet als Autor für verschiedene Medien Wirtschaftsthemen. Kurz gesagt: Er ist genau der richtige Gast, um über die (verpassten) Chancen, Herausforderungen und Ausblicke in Sachen Digitalisierung zu reden. Denn wir brauchen hier endlich Antworten.

Außerdem verrät er, in was er sehr schlecht ist und welches Jahr seines Lebens er gerne noch einmal leben würde. Viel Spaß!

Was bedeutet Heimat morgen?

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Macht es wirklich Sinn, Heimat mit einem Ort zu verknüpfen? Wieso packen wir Menschen so gerne in Schubladen und wie sehr prägen uns unsere familiären Wurzeln? Darüber sprechen wir in der neuen Folge Über Morgen. Dieses Mal ist Moderatorin, Autorin, Podcasterin und Nachrichtensprecherin Linda Zervakis zu Gast.

Linda ist Hamburgerin mit griechischen Wurzeln. Ihre Eltern kamen in den 1960ern als Gastarbeiter*innen nach Deutschland. Als sie Sprecherin bei der Tagesschau wurde, war auch das plötzlich ein großes Thema. Kaum ein Bericht, in dem nicht betont wurde, dass sie einen Migrationshintergrund habe. Sie selbst kann mit dieser Zuschreibung allerdings nicht wirklich viel anfangen. Warum, was für sie persönlich Heimat ausmacht, warum sie trotz ihres Erfolgs noch Existenzängste hat und ob eine Quote tatsächlich notwendig für mehr Diversität ist, darüber haben wir mit ihr gesprochen.

Was brauchen Familien morgen?

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Wie bringt man Arbeit und Familie unter einen Hut? Wie kommt man endlich weg von dem Gefühl, nie allem gerecht werden zu können? Brauchen wir neue Familien-Modelle? Und hat die Politik die Herausforderungen von Familien – gerade in der aktuellen Corona-Pandemie – eigentlich wirklich auf dem Schirm?

Darauf und viele weitere Fragen gibt’s in dieser Folge Antworten von Teresa Bücker. Sie ist Journalistin und Kolumnistin – und den meisten wohl als wichtige feministische Stimme von Twitter oder auch ihrer SZ-Kolumne bekannt. Ihre Kernthemen sind Arbeit, Vielfalt und das Thema Familie. Dabei geht sie den Fragen nach, wie wir als Gesellschaft mit diesen Lebensbereichen umgehen, wie sie miteinander verbunden sind und warum wir hier manchmal hinter den Möglichkeiten hinterherhinken.

Mit wem könnten wir also besser in ein gutes Morgen für Familien schauen?

Wie wollen wir morgen laut für die gute Sache sein?

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Wir stehen als globale Gesellschaft vor riesigen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam lösen können. Wie begeistert man also Menschen für Themen, die uns alle weiterbringen?
Welche Ressourcen müssten ganz anders verteilt werden? Und warum ist es so wichtig, auch über Fehler offen zu reden?

Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Micha Fritz. Er ist Aktivist, Mitbegründer und, wie er selbst sagt, Hofnarr von Viva con Agua. Einem Verein, der sich seit 15 Jahren für sauberes Trinkwasser und bessere Hygienebedingungen auf der ganzen Welt einsetzt.

Um für die gute Sache zu trommeln, lässt er sich immer wieder Neues einfallen. Wie das jährliche Basketballturnier „Viva con Agua Allstars“ oder die in Hamburg schon heute legendäre „Millerntor Gallery“, bei der das St Pauli Stadion einmal im Jahr zu einer Kunsthalle wird. Was passierte, als all das durch die Corona-Pandemie nicht mehr stattfinden konnte, welche Fehler er in all den Jahren als Unternehmer auch gemacht hat und was ihn überhaupt politisiert hat, darum geht es in der heutigen Folge.

Was für eine Politik brauchen wir morgen?

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Wo müssen wir gesellschaftlich, ökologisch und auch bei uns ganz persönlich den Finger in die Wunde legen, um mutig und mit Optimismus nach vorne blicken zu können? Wie steht es um die Chancengleichheit in unserem Land? Und wie sieht deine Vision von einem guten Morgen für uns alle aus?

Das haben wir in dieser Folge die Grünen-Politikerin Aminata Touré gefragt, die bereits eine beachtliche Laufbahn hingelegt hat – denn die heute 27-Jährige wurde mit gerade einmal 24 Jahren zur jüngsten stellvertretenden Landtagspräsidentin Deutschlands. Ihre Schwerpunktthemen sind Migration, Antirassismus, Gleichstellung, Jugend und Queerpolitik. Für die setzt sie sich nicht nur im Plenarsaal ein, sondern zum Beispiel auch auf Instagram, wo ihr rund 75 Tausend Menschen folgen. Gute Kommunikation kann sie also – und wie sie das macht, das wird heute nur eine unsere Fragen sein. Denn gute Politik alleine reicht nicht, sie muss auch so vermittelt werden, dass sie möglichst viele Menschen erreicht.

Außerdem verrät sie, was sie twittern würde, wenn sie nur einen einzigen Tweet von Donald Trumps Account versenden könnte – und was diese eine Sache ist, die sie lieber wieder verlernen würde... Hört mal rein!

Wie wollen wir morgen mit Sprache umgehen?

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Wir starten in die zweite Staffel von Über Morgen! In der ersten Folge soll es um das Thema Sprache gehen. Denn sie formt unsere Wahrnehmung der Welt, unserer Gegenüber, unser Selbstbild – und aus Worten können Taten werden.

Wie werden wir hier also sensibler, wie kommen wir weg von einer diskriminierenden Sprache, wie schaffen wir es, eigene Themen zu setzen und warum ist es so wichtig, über eine gute Zukunft zu sprechen, um sie wahr werden zu lassen? Das haben wir die Autorin und Speakerin Kübra Gümüşay gefragt, um herauszufinden, wie wir morgen mit Sprache umgehen wollen und sollen. Sie hat spannende Antworten gegeben und uns mit einer Menge food for thought aus dem Gespräch herausgehen lassen. Viel Spaß beim Zuhören!

Und noch ein Hinweis an alle treuen Hörer*innen: In der ersten Staffel war Anna Schunck vom Viertel Vor Magazin die Co-Moderatorin an Jakobs Seite, sie widmet sich jetzt neuen spannenden Projekten. Ab der zweiten Staffel ist seine Kollegin Silvia mit an Bord.

Wie wollen wir Morgen mit Geld umgehen?

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Über Geld spricht man nicht. Wieso eigentlich nicht? Ist das ein deutsches Phänomen? Und wäre es nicht viel besser, wenn wir unsere Finanzen viel stärker in den öffentlichen Fokus rücken würden? All das haben wir mit jemandem diskutiert, der sich auskennt: Gerhard Schick hat vor gut einem Jahr den Verein „Initiative Finanzwende gegründet“ – und dafür seinen prominenten Posten als Bundestagsabgeordneter für Bündnis 90 / Die Grünen aufgegeben.

In der aktuellen Folge von „Über Morgen“ fragen Anna und Jakob den thüringischen Wahl-Berliner, wie sich der Wechsel angefühlt hat, wie viel Nähe er noch immer zu seiner Partei verspürt, nach seinen Überzeugungen, potenziellen Eitelkeiten und natürlich nach Lösungen für ein neues, transparenteres und faireres System: „Wie wollen wir morgen die Finanzwende vorantreiben“: jetzt online! Viel Spaß beim Hören.

Wie wollen wir Morgen Haltung zeigen?

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Premierenfeier bei „Über Morgen“! Unsere erste Live-Folge. Im Restaurant Baldon Berlin haben wir vor ziemlich vielen Menschen gesprochen – mit einer Frau, die sich fast täglich an öffentlichen Debatten beteiligt und immer Rückgrat zeigt: Madeleine Alizadeh. Als dariadaria nimmt sie ihre gut 260.000 Follower*innen mit in ein nachhaltiges, bewusstes Leben. Sie macht Fair Fashion cool, Vegansein einfach und Straßenhunde zu Social Media Stars. Sie holt politisches Engagement in den Mainstream, spricht bei TED Talks oder vorm EU Parlament und zeigt, dass es eine Stärke ist, Verletzlichkeit zuzulassen. Auf ihrem Blog, auf Instagram, in ihrem eigenen Podcast, mit ihrem Label und mit ihrem Bestsellerbuch sorgt sie für Begeisterung und erntet ebenso immer wieder Kritik.

Deshalb stellen wir ihr eine Frage, die so viele von uns aktuell beschäftigt: „Wie wollen wir morgen Haltung zeigen?" Ein Gespräch über den allgemeinen Perfektionsanspruch an alle Weltverbesserer, über Fleisch-Diskussionen auf Familienfeiern, Plastikstrohhalme in Maddies Glas, den Wer-ist-am-Grünsten-Wettstreit und Social-Media-Müdigkeit. Außerdem verrät uns die Wienerin, von wem sie sich im Zweifel Rat holt und ob sie bald als Kanzlerin kandidiert. Viel Spaß beim Zuhören!

Über diesen Podcast

Ein Podcast über die Frage, wie wir Morgen leben wollen. Jakob Berndt und Silvia Follmann, von der nachhaltigen Smartphone-Bank Tomorrow, treffen Menschen, die sich mit unser aller Morgen auseinandersetzen oder mit ihrem Tun selbst Neuland betreten. Sie sprechen über die kleinen und großen Fragen des Wandels – es geht um verschiedene Perspektiven auf das Leben und die Art und Weise, wie wir es führen (könnten).

In der ersten Staffel hatte Jakob dafür Anna Schunck, Initiatorin des Viertel Vor Magazins, als Co-Moderatorin an seiner Seite.

von und mit Tomorrow

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